About

Wir schreiben unsere Texte nicht, um zu gewinnen. Mit unseren Texten bringen wir unsere Seele auf die Bühne und verkaufen sie nicht für die höchste Punktzahl. Wir müssen niemandem etwas beweisen – höchstens uns selbst.

Wir brauchen kein Finale. Aber ihr braucht es.

Denn ihr wollt Menschen erleben, die zum Schreiben geboren wurden, für die Bühnen gebaut und Mikrofone erfunden wurden. Junge Menschen, die noch nicht vom Leben verbraucht sind und schon mehr darüber zu erzählen wissen, als sonst irgendjemand: Von den Sorgen um die uns hinterlassene, taumelnde Welt, vom Kampf um Freiheit und Wahrheit, von der Lust am Leben und von Liebe.

Niemand ist näher an dem Lebensgefühl unserer Generation, als wir, die Generation Poesie.

U20 Slam ist U20 Poetry Slam ist Poetry Slam für unter 20jährige.

Slam Poetry ist Spiel mit der Sprache. Ob Lyrik, Rap, Freestyle, Poesie oder Geschichten, alles ist Slam Poetry, wenn es gesprochen und performt wird. Slam geht übers Ohr.

Poetry Slam ist der moderne Dichterwettstreit, ähnlich wie ein Freestyle-Battle. Du trägst Deinen Text vor und kämpfst so um die Gunst des Publikums.

Hier geht es um dich und deine Sprache, hier darfst du sagen, was du willst.

 

 

Poetry-Slam – wie bitte?

Poetry-Slam ist deklamierte Poesie mit oder ohne Hintergrundmusik. Diese mündliche Ausdrucksform wird im Allgemeinen an öffentlichen Orten vorgetragen, auf offenen Bühnen oder in Form von Wettbewerben. Die Slammer – oder Poeten – deklamieren, lesen, skandieren, singen, spielen die Texte in ihrer Sprache zu freien oder vorgegebenen

Themen
Diese neue Form der Poesie verbindet schriftlichen und mündlichen Ausdruck und Auftreten auf der Bühne. Die auf Worten und dem Ausdruck gründende Form zeichnet sich insbesondere durch ein Minimum an Hilfsmitteln aus. Auf der Bühne gibt es weder Bühnenbild noch Kostüm, sondern nur die Worte und die Art, wie sie vorgetragen werden. Ein Mund gibt etwas von sich und Ohren nehmen es auf. Slam macht die Poesie lebendig und bringt sie in die Gegenwart (zurück).

Themen

Im Poetry-Slam können alle Themen in allen Stilrichtungen angeschnitten werden, unter der Bedingung, dass der Slammer seine eigenen Texte vorträgt.
Oft behandeln die Slammer die Probleme der Agglomeration. Poetry-Slam wird daher als soziale Protestbewegung betrachtet, die den Jugendlichen, die sich vernachlässigt fühlen, eine Ausdrucksmöglichkeit bietet. Andernorts hingegen werden gerne universelle Themen angeschnitten, an erster Stelle natürlich die Liebe. Poesie verpflichtet… Andere Bühnen, andere Slams.

Nichtsdestoweniger wird Poery-Slam auch als «Bürgerpflicht» definiert, nach Sébastien Gavignet, Begründer des französischen Kollektivs Slam Tribu, «die Rückkehr von etwas, das es nicht mehr gab, eine Rückkehr zur Kommunikation, kurz ein Augenblick, den man miteinander teilt.» Diese Sichtweise teilt auch Grand Corps Malade, der den Poetry-Slam als «einen Moment der Begegnung und des Teilens», betrachtet.

Ursprung

Der Begriff «slam» stammt aus dem Englischen und hat verschiedene Bedeutungen: das Nomen «Schlemm» und das Verb «zuschlagen» (to slam a door). Man kann in der Übersetzung «zuschlagen» eine Andeutung auf die Art und Weise sehen, wie der Text deklamiert wird. Es ist jedoch, den Aussagen des Amerikaners Marc Smith, Erfinder des Poetry-Slams, zufolge, eher das Nomen «Schlemm», auf das Poetry-Slam zurückgeht. Smith sagte 2005 bei seinem Auftritt am Grand Slam von Nantes, er habe die Bezeichnung Slam aufgrund ihrer sportlichen, spielerischen Bedeutung gewählt.
Im Sport bezeichnet ein Grand Slam eine Reihe von Siegen aller Prüfungen einer bestimmten Gruppe. Wer im Tennis beispielsweise den Grand Slam gewinnen will, muss das Australian Open (Melourne), Roland Garros (Paris), das US Open (New York) und Wimbledon (London) gewinnen.
Heute wird der Begriff «Slam» auch verwendet, um verschiedene Sprechpraktiken zu bezeichnen: auf offener Bühne, Spoken Word, Rap oder sogar ein Gedicht (auf Französisch: «Je vais vous dire un slam»). Diese Globalisierung des Worts führt zu einem allgemeinen Unverständnis der Realität des Poetry-Slam selbst, dessen Regeln sehr genau definiert sind. Doch letztlich finden sich diese vielfältigen und unterschiedlichen Betätigungen wieder in der Liebe für die Sprache und das gesprochene Wort.

Geschichte

Der Poetry-Slam ist 1984 in Chicago entstanden, in einer Green Mill Tavern genannten Jazz-Bar (Al Capone verkehrte hier). Um neuen Wind in die Poesie-Bühnen zu bringen, hatte Marc Smith, damals ein einfacher Bauunternehmer, die Idee jeden Sonntagabend einen Wettbewerb zu veranstalten und das Publikum daran teilnehmen zu lassen. Der Barbesitzer war sofort von der Idee begeistert und so entstand im Juli 1984 der «Uptown Poetry Slam». Die Idee stiess auf Begeisterung und breitete sich rasch aus, erst bis New York, dann weltweit.

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